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05.06.2006 Straßenrennen der C-Klasse in Werneck

Am heutigen Tag stand eines der längsten Straßenrennen der C-Klasse in Werneck auf dem Programm. Der 13,6 Km lange Kurs war 10 mal zu absolvieren und somit waren insgesamt 136 Km zurückzulegen.

Ergebnis:
Das Wetter war heute bei 15 Grad und trocken noch verhältnismäßig gut. Nach dem Start des ca. 90 Fahrer großen Feldes ging es relativ ruhig los. Auch nach einigen Kilometern war das Tempo nicht sonderlich hoch. Das nutze ich einfach mal mit einer Atacke nach 10-11 Km. Nach rund 3 Km und der ersten Zieldurchfahrt lies ich mich ins Hauptfeld zurückfallen. In der zweiten Runde stürzte ein Fahrer am 2. Berg. In der dritte Runde mußte mein Teamkollege Jan mal für kleine Jungs was auf einem Flachstück auf der halben Runde

kein problem sein sollte, da ich eine Runde vorher auch schon mal für kleine Jungs war und das vom Tempo des Feldes super klappte. Gesagt getan hatten wir pech da ausgerechnet jetzt das Feld wegen ein paar Ausreißer das Tempo erheblich anzog. Für diesen eventuellen Notfall hatte ich mich auch aus dem Feld fallen lassen um im Notfall zu zweit das Loch zuzufahren um den anschluß nicht zu verpassen, was uns aber um ein Haar passiert wäre.

Erst nach ca. 6 Kraft-raubenden Kilometern und am Limit schafften wir gerade so noch den anschluß der verdammt viel Kraft kostete. In der nächsten Runde war dann an gleicher Stelle wieder das Tempo ganz ruhig. Ehrlich gesagt war das dann auch der Knock-out für mich von dem ich mich niemehr richtig erholte. Ich fuhr die nächsten 2-3 Runden erstmel nur noch im Feld locker mit um mich zu erholen und Kräfte zu sparen. Ab Runde 7 viel es mir langsam schwer und die letzten beiden Runden mußte ich echt kämpfen und ans absolute Limit gehen um den Anschluß nicht zu verlieren, was mir dann mit ach und krach auch gerade so bis zum Ziel gelang.

 Zumal ich einen technischen Defekt am Hinterrad hatte und es gerade so noch ins Ziel schaffte. Im Ziel angekommen war dann auch schon keine Luft mehr im Reifen. Da hatte ich nochmal großes Glück gehabt. Ansonsten lief es für uns 7 gestartete Fahrer ganz gut. Steffen Loos und Markus Renner waren vorn in der großen Ausreißergruppe vertreten, ein Fahrer verlies in der dritten Runde das Rennen und wir restlichen Fahrer versuchten so gut wie möglich das Feld zu kontrollieren. Von der Strecke und von der Organisation her war es ein sehr schönes Radrennen.